Von Geburt an wird uns erzählt, dass wir alles sein können, was wir wollen. Wir können Astronautin werden, Chefin einer großen Firma, Hausfrau und Mutter. Natürlich gibt es aus der Sicht einer emanzipierten Frau noch viel zu meckern, an den gesellschaftlichen Verhältnissen zum Beispiel.
Frauen haben immer noch die schlechteren Karrierechancen und verdienen weniger in gleicher Position, sofern sie nicht gerade Model oder Flugbegleiterin werden. Frauen haben viel häufiger eine Doppelbelastung zu bewältigen oder müssen sich gleich zwischen Kind und Karriere entscheiden.
Weil man sich also als Frau im Alltag schon allzu oft über die ungerechten Verhältnisse ärgern muss, sollte man eben diese Ungerechtigkeit in seiner Freizeit zu seinen eigenen Vorteil nutzen. Was nämlich das Flirtens betrifft, so haben Frauen definitiv Startvorteile. Hier können sie frei wählen, ob sie sich in der eher klassischen Rolle der umworbenen Prinzessin wohler fühlen oder lieber selbst auf die Jagd gehen wollen.
Männer hingegen schrecken vor dem Ausbruch aus dem klassischen Rollenverhalten meist zurück, seit sich der einst hochgelobte neue sanfte Mann mit Frauen versteher-Prädikat als Ladenhüter erwiesen hat. Natürlich müssen sie trotz allem gewisse Attribute des neuen Mannes haben: Sie sollen verständnisvoll sein, den Abwasch machen, Kinder wickeln können, sich ohne Berührungsängste mit der besten schwulen Freundin verstehen.Das alles sollten sie aber bitteschön hinter einem Dreitagebart und einer äußerst männlichen Schale verstecken. Sie müssen so aussehen, als würden sie samstags mit ihren Kumpels Männertouren unternehmen, dürfen aber nicht zu machohaft wirken. Und, was vermutlich der entscheidende Nachteil ist: von ihnen wird weiterhin erwartet, dass sie beim Flirten auf die Frau zugehen und den ersten Schritt wagen. Wer das nicht tut, läuft immer noch Gefahr irgendwo in der letzten Reihe festzuwachsen und eines Tages für die Dekoration gehalten zu werden. Man kann, aber man muss sich eben nicht mehr auf zarte Zurückhaltung beschränken, der Emanzipation sei Dank.
Genauso gut kann man als moderne Frau selbst die Initiative ergreifen und das Objekt seiner Begierde erobern. Dabei darf man sich sogar Machoallüren und die passenden Sprüche erlauben, für die jeder Mann sofort eine fangen würde. Man darf völlig unverfroren mit seinen weiblichen Reizen werben, sich aber gleichzeitig darüber empören, wenn das männliche Gegenüber sich nicht anders zu helfen weiß als hypnotisiert drauf zu starren. Während der Mann verzweifelt um die Balance zwischen männlich, aber nicht Macho und gepflegt, aber nicht feminisiert ringt, kann man als moderne Frau munter mit sämtlichen Klischees und Rollenbildern spielen und je nach Tagesverfassung Vamp oder Diva sein. Natürlich kommt da der eine oder andere Mann nicht mit und weicht entsetzt zurück, aber diesen Mann möchte man im Zweifel eh nicht haben.
Also Ladies, geht raus und amüsiert Euch hemmungslos nach einem anstrengenden Tag im ungerechten Alltag! Keine falsche Bescheidenheit bitte.
Frauen haben immer noch die schlechteren Karrierechancen und verdienen weniger in gleicher Position, sofern sie nicht gerade Model oder Flugbegleiterin werden. Frauen haben viel häufiger eine Doppelbelastung zu bewältigen oder müssen sich gleich zwischen Kind und Karriere entscheiden.
Weil man sich also als Frau im Alltag schon allzu oft über die ungerechten Verhältnisse ärgern muss, sollte man eben diese Ungerechtigkeit in seiner Freizeit zu seinen eigenen Vorteil nutzen. Was nämlich das Flirtens betrifft, so haben Frauen definitiv Startvorteile. Hier können sie frei wählen, ob sie sich in der eher klassischen Rolle der umworbenen Prinzessin wohler fühlen oder lieber selbst auf die Jagd gehen wollen.
Männer hingegen schrecken vor dem Ausbruch aus dem klassischen Rollenverhalten meist zurück, seit sich der einst hochgelobte neue sanfte Mann mit Frauen versteher-Prädikat als Ladenhüter erwiesen hat. Natürlich müssen sie trotz allem gewisse Attribute des neuen Mannes haben: Sie sollen verständnisvoll sein, den Abwasch machen, Kinder wickeln können, sich ohne Berührungsängste mit der besten schwulen Freundin verstehen.Das alles sollten sie aber bitteschön hinter einem Dreitagebart und einer äußerst männlichen Schale verstecken. Sie müssen so aussehen, als würden sie samstags mit ihren Kumpels Männertouren unternehmen, dürfen aber nicht zu machohaft wirken. Und, was vermutlich der entscheidende Nachteil ist: von ihnen wird weiterhin erwartet, dass sie beim Flirten auf die Frau zugehen und den ersten Schritt wagen. Wer das nicht tut, läuft immer noch Gefahr irgendwo in der letzten Reihe festzuwachsen und eines Tages für die Dekoration gehalten zu werden. Man kann, aber man muss sich eben nicht mehr auf zarte Zurückhaltung beschränken, der Emanzipation sei Dank.
Genauso gut kann man als moderne Frau selbst die Initiative ergreifen und das Objekt seiner Begierde erobern. Dabei darf man sich sogar Machoallüren und die passenden Sprüche erlauben, für die jeder Mann sofort eine fangen würde. Man darf völlig unverfroren mit seinen weiblichen Reizen werben, sich aber gleichzeitig darüber empören, wenn das männliche Gegenüber sich nicht anders zu helfen weiß als hypnotisiert drauf zu starren. Während der Mann verzweifelt um die Balance zwischen männlich, aber nicht Macho und gepflegt, aber nicht feminisiert ringt, kann man als moderne Frau munter mit sämtlichen Klischees und Rollenbildern spielen und je nach Tagesverfassung Vamp oder Diva sein. Natürlich kommt da der eine oder andere Mann nicht mit und weicht entsetzt zurück, aber diesen Mann möchte man im Zweifel eh nicht haben.
Also Ladies, geht raus und amüsiert Euch hemmungslos nach einem anstrengenden Tag im ungerechten Alltag! Keine falsche Bescheidenheit bitte.
Nicky Woo
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