Montag, 29. November 2010

Das Kamasutra !!!

Ich habe mir vor ein paar Tagen mal das Kamasutra durch geschaut und gelesen, ja nicht nur Bilder
geguckt sondern auch gelesen.
Für die wenigen die das Kamasutra noch nicht kennen, es gilt als eine der ältesten und
maßgeblichen schriftlichen Quellen zu sexuellen Techniken und Liebeslust und wurde ursprünglich
im vierten Jahrhundert nach Christusverfasst.
Es wurde von einem Brahmanen und Religionsgelehrten namens Vatsyayana zusammengestellt, der
sein Material in Lehrbüchern sammelte, die auf das vierte Jahrhundert vor Christus zurückgehen.
Seitdem wurde das Werk mehrmals aktualisiert und ergänzt und in vielen Sprachen übersetzt.

Das Kamasutra kannte ich von Hören her schon recht lange wie auch durchs Fernsehen doch als ich
es mir nun mal wirklich selbst ansah und zu lesen begann, war ich aus zwei Gründen überrascht.
Der erste Aspekt dieses fazinierenden und umfangreichen Buches, der mich schockierte, war die
freizügige Einstellung zum Sex im alten Indien. Die Darstellung des Liebesakts zwischen Männern
und Frauen in diesem Buch warf bei mir die Frage auf, warum und wie Sex heut zu tage so zum
Tabuthema werden konnte, das es oft ist.
Außerdem befasst sich das Kamasutra offen mit Themen wie Liebesaffären, Ehe, Ehebruch, Bigamie,
Gruppensex, Prostitution, Sadomasochismus, männlicher und weiblicher Homosexualität und
Transvestismus.
Der zweite Aspekt, der mir beim Lesen auffiel, war die Tatsache, wie nutzlos diese Anleitungen für
uns Frauen sind.
Damit will ich das Buch nicht schlecht machen im Gegenteil es ist äußerst faszinierend.
Zudem ist es auch sehr unterhaltsam und bietet eine wunderbare detaillierte Darstellung der alten
indische Kultur.
Das Kamasutra beschreibt die drei damals aktuellen Ziele im Leben eines Mannes (Tugend, Reichtum,
Liebe) und wie sie durch die Erotik erreicht werden können.
So beschreibt das Buch zb. das Leben eines wohlerzogenen Bürgers (er musste regelmäßig baden
und in seinen Zimmer ein separates Bett für Prostituierte haben), und es wird die feine Kunst, eine
Frau zu verführen erklärt (einschließlich Anweisungen dazu, wie man ihren Rücken und ihren Kopf
kratzt, zärtlich beißt und anpustet).
Das Buch bietet sogar Ratschläge und die richtige Etikette für besonders delikate Situationen wie
zb. den Umgang mit mehr als einer Ehefrau und die Verführung der Ehefrauen anderer Männer.

Die im Kamasutra dargestellte indische Kultur legte großen Wert auf sexuellen Ausdruck und
Erfüllung. Erotisches Vergnügen galt als göttlich, und der Wunsch, Genuss zu schenken, war genauso
wichtig, wie Vergnügen zu empfangen. Dennoch wurde das Buch eindeutig nur aus männlicher Perspektive
geschrieben. Obwohl den Techniken, mit denen einer Frau Lust bereitet werden kann, sehr viel
Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Doch hier wird schnell offensichtlich, dass die weitergegebenen Informationen eher auf Beobachtung
als auf Gesprächen zwischen den Partnern beruhen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Frauen damals
tatsächlich gefragt wurden, was sie nun in diesen Zustand der Extase versetzt. Ich möchte euch ein
Beispiel geben. Teil zwei des Kamasutra widmet sich " amourösen Avancen ". Dies ist ein
Ausschnitt aus dem Kapitel Umarmungen:

>>Auf seiner Seite liegend, lässt er sein bestes Glied auf ihr wie auf einer Zuchtstute ruhen, oder er liegt
auf ihr, wobei der Teil seines Körpers unterhalb des Nabels auf der Scham des Mädchens ruht, und er
presst sein Instrument an seinen Körper, ohne in es einzudringen. In diesem Augenblick öffnet sich das
Geschlecht des Mädchens, übererregt, speziell wenn es ein großes Organ hat.
Die Lenden fest gegen die Scham des Mädchens stoßend, packt er es bei den Haaren und hockt über
ihm, um es zu kratzen, zu beißen und zu schlagen.<< Hört sich das für euch nach vergnügen und Lust an? Selbst wenn man hin und wieder nichts gegen ein wenig Grobheit beim Liebesspiel hat oder sich gerne mal den Po versohlen lässt, würde es mir nicht gerade gefallen, wie eine Zuchtstute fest gehalten und gekratzt, gebissen und geschlagen zu werden. Trotz dieser Behandlung wurden Frauen in Vatsyayanas ursprünglicher Version des Kamasutra hoch geschätzt. Das Buch weist eindeutig darauf hin, dass es aus der Sichtweise des Mannes als Ehre galt, von einer Frau begehrt zu werden, und die Verführung einer Frau galt als Form der Kunst. Doch die Kunst ist und war schon immer ein subjektives Phänomen, wie wir alle wissen, und die Perspektive des Mannes ist für die Frau nicht unbedingt gleichbedeutend mit Vergnügen. Ich wollte euch mit diesem Auszug aus dem Kamasutra zeigen, wie leicht es ist, im Bereich Sexualtechnik irrelevante Informationen zu erhalten. Ich lernte zwar viel über die indische Kultur im vierzehnten Jahrhundert und erhielt einige sehr interessante Tipps zu sexuellen Positionen, aber insgesamt entsprach das Buch nicht meinen Erwartungen. Nicky Woo

xoxo

Do it Yourself !!!

Haarpflege


Durch das ständige Stylen und Färben sind meine Haare super strapaziert.

Die gute Fee in mir hat durch kleine Recherchen ein ganz einfaches Hausmittelchen gefunden.

Man nehme:

3 EL Olivenöl (für die Pflege)

1 EL Apfel Essig (für den Glanz)

Und für die Blondinen unter euch einen Spritzer Zitronensaft (für die Farbe)

Und wenn ihr nicht Geruchs empfindlich seid könnt ihr noch ein Eigelb (macht weich) dazugeben.

Alles mischen, Die schicke brühe auf die Trockenen haare auftragen und das gute bade Häubchen drüber und schlafen gehen, denn durch eure Körperwärme zieht das Gemisch super ein, am nächsten Morgen ausspülen und tatatatata fertig ist die Prachtmähne.




Nicky Woo

Die 10 Haargebote !!!

Und Sie sprach :




1. Du sollst Bürsten mit Naturborsten benutzen!

Eine gute Bürste mit Naturborsten kann zwar echt Teuer werden, ist ihr Geld aber wert.

Billige Bürsten aus Plastik oder mit Metallborsten beschädigen das Haar meistens nur.

Die Naturborsten Bürste hat folgenden sinn, Sie massiert die Kopfhaut und regt so die natürliche talg Produktion an. Der Sich über die Borsten in die Haarlängen verteilen lässt und so vor Natürlichen Einflüssen schützt.




2. Du sollst Sie nicht zu Oft Waschen!

Das ständige Waschen Schädigt der Haar Struktur und Zuviel Shampoo belastet das Haar.

Sehr langes Haar, das zu fettigem Ansatz neigt, kann man ab und an auch mit Trockenshampoo behandeln (Gibt’s in fast jeden Drogerie markt).




3. Du sollst Sie behutsam Waschen!

Es reicht wenn ihr Eine Walnuss Menge Shampoo immer nur am Ansatz auftragt.

Das Shampoo läuft so oder so an euren nassen Haaren runter und löst die Haarlängen von Schmutz und anderen Rückständen.




4. Du sollst Sie sanft behandeln!

Da eure Haare im nassen zu stand sehr empfindlich sind, solltet ihr es vermeiden wie die verrückten sie trocken zu rubbeln, sondern trocken drücken und versuchen so oft es geht sie Luft trocknen zu lassen.




5. Du sollst Sie nicht zu hohen Temperaturen aussetzen!

Da sich für bestimmte Frisuren im Alltag das föhnen nicht vermeiden lässt, wie auch an kalten Tagen rate ich dazu den föhn nicht zu heiß zu stellen wie auch euer Glätteisen und Lockenstab und wenn ihr eure Haar lieb haltet ihr euch auch dran.

Allerdings geht der Trocknungsvorgang schneller wenn ihr vorher mit Dick und Durstig (zb. Zewa) eure Haare abtrocknet und erst danach eure Haare mit der Wärme behandelt.




6. Du sollst Sie Pflegen!

Eure Haare brauchen Pflege, wenn ihr Haarkuren habt macht die am besten Übernacht ins Haar. Am besten in einer sexy Badehaube . Dies dient nicht nur dazu dass ihr eure Bettwäsche nicht einsaut sondern intensiviert auch die Wirkung der Haarkur.




7. Du sollst auf Oma´s Hausrezepte zurückgreifen!

Mit den alten Hausrezepten lassen sich wahre Wunder bewirken.

Sie riechen zwar nicht immer soooo toll aber zb. Wenn ihr ein Eigelb mit Bier mixt werden eure Trockenen Haare wunderbar weich.

Was ihr auch noch gut machen könnt ist Apfelessig zu eurer Haarspülung mischen, durch die Säure lösen sich Schüppchen, die eurer haar nur unnötig am Strahlen hindern.




8. Du sollst dir ein Döschen mit Nivea/Bebe creme zulegen!

Das feine zeug pflegt und lässt die Mähne glänzen.

Ein Hauch davon gut in euren Handflächen verteilen und dann übers Haarstreichen, dass zähmt kleine strubbelhaare genauso gut wie haargloss, waxx oder ähnliches.





9. Du sollst nicht zu enge Haargummis benutzen!

Benutzt bitte niemals diese Haushaltsgummis, ach nicht wenn ihr nix anderes habt.

Denn die sind eine Garantie für Haarbrüche.

Genau wie zu strammes binden der Haare.

Kleiner Tipp kauft euch einen kleinen Vorrat an Vernünftigen Haarbändern am besten auch ohne Metall Klämmerchen und verteilt die in euren Taschen, Jacken, Bad und Schlafzimmer.




10. Du sollst auch nachts für Sie da sein!

Für die von euch die es noch nicht gemerkt haben, unsere Haare verknoten nachts durch das ins Kissen Gekuschel. Auch wenn es sich grausig anhört ein Nacht Häubchen macht da wirklich sinn. Alternativ dazu kann man sich auch einen nicht zu strammen Duddelzopf mitten auf euren Kopf zu tütteln. So werden sie zusammen gehalten und verknoten nicht.




eure Nicky Woo

Sonntag, 21. November 2010

Der Mann !!!

Der Mann, ein Wesen mit starken Haarwuchs am Körper, Grenzwerteigen Geruch und genauso tollen
Manieren, das ständig versucht, mittels einer unterhalb der Hüfte angebrachten Extremität an uns
Frauen anzudocken. Wenn der Mann nicht gerade Krieg führt.
Ganz ehrlich toll war das nicht.
Aber der Weibliche Gegenentwurf vom "neuen Mann" als eine Art " Frau mit Anhängsel" war und ist
keine Alternative. Es wurde von Männern verlangt sich zwangsweise essenzielle Körperteile zu
beschädigen. Mit der Folge, dass wir Frauen an ihn so nun auch keine Freude haben, weil alles
Männliche dahin war.
seit dem entwickeln beide Geschlechter Mann wie auch wir Frauen ganz pragmatisch einen
Kompromiss, der langsam Gestalt annimmt.

Männer riechen heute besser und haben ihren Haarwuchs unter Kontrolle. Haben gelernt uns Frauen
den ihrer Meinung nach ausreichenden Respekt zu zollen. Und im Rahmen ihrer Möglichkeiten
treten sie uns auch kultiviert gegenüber.
Sie sind aus männlicher Sicht, mächtig über ihren Schatten gesprungen. Um trotzdem Männlich
zu bleiben, brauchen wir genau die Macken und Marotten, die uns Frauen Rätsel aufgeben und
wenn wir uns ans Herz fassen deshalb Lieben wir sie doch auch.

Eure Nicky Woo

Freitag, 19. November 2010

Romantik !!!

Geistige Bewegung
Empfindsamkeit, Gefühlstiefe, Schwärmerei, Sensibilität, Träumerei, Zartheit

Die Romantik hat ihre eigene Kultur und Geschichte! In der wir unsere eigenen Gefühle, Sehnsüchte, sowie unsere Individualität zeigen und erleben!

Romantik ist die innere und spontane Gewissheit, genau im richtigen Moment mit der richtigen Person am richtigen Ort zu sein - hat also ganz viel mit Liebe und Gefühlen zu tun und weniger mit so inszeniertem Zeug wie Essen bei Kerzenschein.
Klar gibt es bestimmte Dinge und Situationen, die bei vielen Menschen stärkere Gefühle hervorrufen, z.B. sanftes Licht, malerische Landschaften, Sonnenuntergang, warmer Wind auf der Haut, ein Abend am See, ein Wochenende oder Urlaub in schöner Umgebung... aber die können bei manchen auch das Gegenteil hervorrufen, wenn sie es als klischeehaft empfinden.
Es kommt darauf an, dass man ein Gespür für seinen Partner entwickelt: Was empfindet er als schön, wodurch fühlt er sich dir nahe, was ruft bei ihm tiefe Gefühle hervor, was rührt ihm das Herz? Romantisch ist im Übrigen alles, was man sich ausdenkt, um den Partner eine Freude zu machen und ihm deine Liebe zu zeigen (bzw. den Willen zeigen, die Stunden mit ihm schön zu gestalten)! Das kann unteranderem auch hemmungsloser Sex sein!


Eure Nicky Woo


Donnerstag, 11. November 2010

Der Gentleman !!!

Der Gentleman ist wieder da. Man sieht ihn auf den Laufstegen und Zeitschriften.
Der Look stimmt bis ins letzte Detail.
Zu einem Gentleman von heute gehört allerdings mehr als ein schickes Outfit, sonst wäre es ja
auch zu einfach. Entscheidend ist vor allem die Lebenseinstellung, nicht der Look.
Ein Gentleman zu sein heißt, so gut wie möglich zu sein.
Es geht darum, werte wie stolz, Intelligenz und würde wiederzuentdecken. Leider wird dies in
unserer Zeit total vergessen und es geht nur noch darum sich mit materiellen Dingen zu
profilieren und versucht durch plumpes benehmen Anerkennung zu erlangen.
Darum, sich nur mit den perfekten Jeans zufrieden zu geben, den perfekten weißen Hemd oder
den perfekten Sneakers. Das ist wichtiger als Marken.

Anders gesagt: Es geht darum, sich in seiner Haut so wohl zu fühlen, dass man es nicht nötig
hat, auf jemanden herabzuschauen oder zu jemanden aufzuschauen.
Schluss mit dem Zynismus, Männer seid ihr selbst und genießt jeden eurer Momente!


Montag, 8. November 2010

Die perfekte Frau !

Wie ist die wohl? Zweifellos schön aber dann, wie sollte sie sein? Vieleicht süß und widersprüchlich, natürlich auch sexy das darf nicht vergessen werden. Ich denke an eine perfekte Kombination zahlloser Frauen, Ikonen, Heldinnen, Freundinnen und Begegnungen. Ein Rätsel und zugleich ein Ansporn. Doch würde diese sicherlich ihre Probleme haben den passenden Mann zu finden der mit so einer Frau dann auch umgehen kann. Sie sollte Verständnis voll sein, liebevoll und voller Leidenschaft aber auch verspielt und süß ohne kindisch zu wirken. Um eine gewisse Ausstrahlung zu haben, sollte die perfekte Frau auch Charisma haben. Oh und um das wichtigste nicht zu vergessen sie sollte klar auch eine Sau im Bett sein. - Aber auch hier ist mal wieder Vorsicht geboten, den sie sollte es nicht nach aus zeigen. Da sie sonst schnell als leichtes Mädchen durchgehen würde und die wollen die wenigsten als für mehr haben. Sprich nicht mehr perfekt der Grad auf dem man sich da begibt ist also sehr schmal. Dazu sollte die perfekte Frau natürlich auch ein perfektes Erscheinungsbild haben aber auch hier als noch mehr fragen. Es sollte wohl nicht zu sexy aber auch nicht zu bieder erscheinen nicht langweilig oder verklemmt aber auch nicht zu freakig.
Gibt es die perfekte Frau? Es gibt einige von uns die dem doch schon sehr nahe kommen. Es gibt tatsächlich Frauen, an denen ist alles vielversprechend: Ihr Gang, ihre Kleidung, ihre Worte, selbst kleinste Gesten scheinen ganz großen Stil zu haben. Sie ziehen auf ihre Art und Weise alle Aufmerksamkeit auf sich, und es scheint, als ob ein licht um sie rum wäre. Vieleicht kommt es sogar aus ihnen heraus. Ich denke das würden wir alle als Charisma bezeichnen. Wir alle haben etwas einzigartiges, besondere Begabungen, Stärken. Meist sind diese für uns nur Macken. Ich glaube diese Charismatischen Frauen unter uns machen das anders. Sie empfinden ihre Besonderheit als eine Art Geheimnis.
Bedeutet dann also das Charisma nichts anderes als Narzissmus ist? Nein. Eine Frau die selbstverliebt ist, wirkt nicht anziehend. Sondern ausgrenzend. Da funktioniert bei dem (meisten) Männern die Intuition viel zu gut. Die, die wirklich neugierig machen, wissen um ihren Zauber, sind aber gern bereit, ihn mit anderen zu teilen. Im wahrsten Sinne vielversprechend eben. Ob die Qualität da bei exzentrisch und fröhlich ist wie bei mir oder sinnlich und ätherisch elegant wie bei meiner besten Freundin. Und dies sind nur zwei Beispiele einer langen listen von tollen Frauen. Ich denke wir können trotz allen beruhigt sein den wir müssen nicht perfekt sein um zu strahlen. Man muss sich einfach nur etwas Zeit nehmen, um zu verstehen, was unser eigenes Geheimnis ist. Also irgendwo sind wir alle ein bisschen perfekt, "Hallo, wir sind Frauen" - klar sind wir perfekt.


Nicky Woo

Donnerstag, 4. November 2010

Wer bin Ich?

Tja eine sehr gute frage die mich dazu gebracht hat meine
Gedanken nieder zu schreiben da dieses Thema einfach zu
komplex ist und meiner Meinung nach viele Menschen beschäftigt,
da wir von unserer Umwelt stark beeinflusst werden.
Wie beschreiben wir uns selbst?
Ich denke das Netz groß aus gelegt trifft dies am besten zu:

"EIN EINZIGARTIEGES MOSAIK AUS WÜNSCHEN,
VISIONEN, ÄNGSTEN, STÄRKEN UND SCHWÄCHEN."

Leider bringt einen diese Erkenntnis nicht weiter!
Man stellt sich fragen, analysiert sich selbst so gut es die
Selbsteinschätzung zulässt.
Ich wünsche mir ein Leben, so frei und unabhängig wie möglich, doch
genauso sehr wünsche ich mir ein gefestigten Alltag mit jede Menge
Gewohnheiten über die man sich dann ärgern kann.
Ein Job, einen Mann und ca. 3 Kinder mit denen ich in einen schicken
Haus wohne und wenn’s richtig schön ist noch einen Hund.
Was sagt dies nun über mich aus?
Nicht viel, außer noch mehr Verwirrung !
Denn diese Wünsche treffen denke ich mindestens auf jede dritte
Frau zu.
Aber ich bleibe Optimist, den die Hoffnung stirbt zu Letzt. Den
wie der Schriftsteller Theodor Fontane einmal sagte.:
"Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt,
in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu
können."
Er spricht mir damit aus der Seele. Ich genieße möglichst immer
und der Rest wird dann schon, irgendwie.
Aber zurück zur Selbstfindung.
Wisst ihr welches Kompliment für euch das Schönste ist?
Ich freue mich am meisten über die, in den das Wort "typisch"
vorkommt. Das kann sehr positiv sein wie zb. "diese Jacke das bist typisch
du." oder "bei dir ist ein Chaos ganz typisch du!"
Ich mag diese Typisch-Sätze so weil sie für mich ein Zeichen meiner
gelebten Persönlichkeit sind.
Das bedeutet so viel wie das ich offensichtlich in meinem Unterbewusstsein
weiß wer ich bin. Dass ich bestimmte Handlungen, Schnitte, Farben, Wörter
wiederhole und sie auf bestimmte Art mit anderen verbinde und
meine Freunde das mit mir verbinden, den eigentlich ist es ja so dass wir nie
genau wissen wer wir nun eigentlich wirklich sind.
Ich verstehe mich besser darin zu wissen wer ich einmal war oder
wer ich einmal werden möchte.
Aber die Momentaufnahme von mir selbst so richtig scharf zu stellen,
das können die wenigsten auf Knopfdruck.
Ich meine alleine schon beim Shoppen stellen wir unser Ich in Frage!
"Bin ich das wirklich-Dieses sexy rote Kleid?" oder eher der Hauch von nudefarbenden chiffon?
Oder doch die Schwarzen Lederstiefel? oder,oder,oder!
Das wichtigste in unserem Leben ist doch zu wissen wer wir sind. Daraus entsteht wahrer Stil.
Oder Zwischenmenschliche Beziehungen.
Man kann sich auch besser durch setzen wenn man ausstrahlt das man sich solide entscheidet
für das was man will.
Man wird empfindlicher für Entscheidungen die wirklich wichtig sind.
Und ich würde fast sagen dass dies eine kleine Garantie fürs "Glück" ist.

Eine eigene Handschrift, etwas das eben "typisch" ist, ist so wertvoll wie ein Stück Natur.
Unverfälscht und unendlich Liebenswert. Aber sich so weit zu entwickeln ist nicht so einfach viele
von uns lassen sich einfach in etwas drängen was wir nicht sind und dies ist oftmals sehr schade
da wir so sehr viel von uns aufgeben.
Und genau dies ist etwas was jeder von uns für sich selbst entscheiden muss.
Bin ich, ich oder passe ich mich einer Masse von Schubladen an?

Ich habe mich für, mich entschieden, denn wer sollte sonst ich sein wenn nicht ich selbst?


Eure Nicky Woo

xoxo